Archive for the 'Kurioses' Category

30
Apr

Wir waren Monster…

Umzugsbedingt sind wir hier mal wieder mächtig am Räumen. Beim Ausdünnen des Krams-Schranks im Arbeitszimmer bin ich dann doch glatt über einen Biologie-Test aus dem Jahr 1993 gestolpert … und habe mich ein weiteres Mal über mich selbst gewundert, auf welch wirre Ideen man doch gelegentlich so kommt.

Biologie-Test 1993 I

Unser damaliger Lehrer war sehr versessen darauf, einen ausreichenden Rand zum korrigieren zu haben. Ich habe ihm seinen Wunsch gerne erfüllt

Biologie-Test 1993 II

Klar, auch die Rückseite brauchte einen Rand

Biologie-Test 1993 III

"W.B." steht hier übrigens tatsächlich für "Weiße Blutkörperchen"

Biologie-Test 1993 IV

Thema der Frage war in diesem Fall der Lungen-Blutkreislauf. Die "andere Geschichte" wäre somit der Körper-Blutkreislauf gewesen

08
Apr

Wehe, wenn sie losgelassen…

Was dabei rauskommt, wenn man zwei hinreichend krank humorisierte, erwachsene Männer wieder mit Playmobil spielen lässt…

Neulich beim Pferderennen...
“Neulich beim Pferderennen…”
Canadian Funsport
“Canadian Funsport”
Wie die Karnickel...
“Wie die Karnickel…”
Oh nein! Nicht schon wieder...
“Oh nein! Nicht schon wieder…”

27
Feb

Gottschalk versucht auch alles…

Was es nicht heute so alles bei “Wetten, dass..?” zu bestaunen gibt…

Die Wettpaten:

Wladimir Klitschko,
Boxweltmeister Sophia Loren,
Hollywood-Legende und zweifache Oscar-Preisträgerin Matthias Schweighöfer,
frisch gebackener Preisträger der “Goldenen Kamera” und neuer Topstar des deutschen Films Inka Bause,
Moderatorin, Schauspielerin und Sängerin Kevin Costner,
Oscar-Preisträger, Produzent und Regisseur Die Showacts

Tja, Satzzeichen gespart, Lacher gewonnen…

(Gefunden bei Klack.de)

14
Jan

Die Grausamkeit des Toastens…*

Ich fasse es nicht: Heute mittag in der Kantine haben wir noch genau über sowas gescherzt. Ines sprach von “Toastdruckern” (und meinte damit diese Standarddinger, die man aus den Werbegeschenkkatalogen kennt) und ich hatte plötzlich einen HP ToastJet vor Augen, der dem hier funktionell sehr ähnlich wäre…

OK, er druckt zwar nicht und toastet “nur”, aber genau das Prinzip schwirrte mir durch den Kopf.

Für potentielle Investoren: Der Designer Othmar Muehlenbach hat auch ein Blog

*Der Titel stammt aus einem eingescannten Brief, den ein Klassenkamerad von mir als Vorlage für seine Wehrdienstverweigerung nutzen wollte. Das (damals) hochkomplizierte OCR-Programm macht allerdings aus der “Grausamkeit des Tötens” die “Grausamkeit des Toastens”

29
Nov

Wo soll das noch hinführen…

Zwei Beispiele aus den aktuellen Nachrichten, die mich ehrlich am Fortbestand der menschlichen Rasse zweifeln lassen.

Zum einen ist da der britische “Guardian”, der über misslungenes virales Marketing schreibt:

2012 and how good viral marketing can go bad

Kernaussage: In den USA waren zehntausende von der dort laufenden Werbekampagne für Emmerichs “2012″ überzeugt worden, dass in knapp zwei Jahren tatsächlich die Welt untergeht.

Many didn’t get the joke. Tens of thousands from all over the world panicked, called Nasa, wrote letters – couldn’t they do some saving of people too?
“I think people are really, really worried about the world coming to an end,” said David Morrison of Nasa. “Kids are contemplating suicide. Adults tell me they can’t sleep and can’t stop crying.”

Ist das wirklich “viral marketing gone bad”? Nicht eher “tens of thousands americans gone dumb”? Angesichts der dort von den Medien täglich geschürten Ängste vor Terrorismus, Sozialismus (ja, Obamas Gesundheitsreform wird von den Republikanern tatsächlich als “sozialistisch” bezeichnet) und “inappropriate” Wasauchimmer allerdings irgendwie verständlich nachvollziehbar.

Aber noch besser fand ich dann den folgenden Artikel in der “LA Times”

Movie popcorn still a nutritional horror, study finds

Mal ganz abgesehen von der grauseligen, typisch amerikanischen Überschrift schockiert mich hier der ernsthafte Ansatz, der dem geneigten Leser klarmachen will, dass Popcorn eventuell nicht wirklich ein gesundes und nährstoffreiches Lebensmittel sein könnte.
Der vernünftige Einwurf einer Kino-Kette verhallt da ungehört:

“According to the most recent statistics from the Motion Picture Assn. of America, the average American attends six movies a year,” Regal said. “Theater popcorn and movie snacks are viewed as a treat and not intended to be part of a regular diet.”

04
Jul

Nein…

Nein. Nein! Nein!!! (Und erst recht nicht aus dem Korb mit den reduzierten Lebensmitteln)

DSC00452

02
Jul

Tüddelchen…

DSC00454
Nein, ich bin bislang noch nicht dahinter gekommen, welchen Zweck die ” ” bei den Behinderten erfüllen. Will man unterstellen, dass die Benutzer dieser Örtlichkeit ihre Behinderung nur vortäuschen? Oder schämt man sich der Bezeichnung “Behinderte” und drückt damit seine Verlegenheit aus?

Ähnliches konnte ich kürzlich bei Edeka Neukauf beobachten. Dort klebt an jeder Kasse ein Schild mit sinngemäß folgendem Wortlaut:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir “leider” Ihre mitgebrachten Tragetaschen kontrollieren müssen.

Also freut man sich insgeheim über die Kontrollmöglichkeit?

PS: Leute, die bei Google “Elektroboot Fahrschalter” suchen, landen scheinbar auch bei mir…

23
Apr

Burning down the house

Hm, wenn aus einem überhitzten Netzteil eine komplette Diode herauskullert, kann man wahrscheinlich nicht von einer temporären Sicherheitsabschaltung ausgehen…

18
Apr

Nordisch by Nature

Hab ich doch vorhin beim Einkaufen mehr oder weniger unbewusst nur norddeutsche Produkte in den Wagen gepackt. Lediglich der Schmand und die Zeitschriften sind jenseits von Hamburg produziert worden.
Nordischer Einkauf
Großartig finde ich auch das No-Nonsense-Old-School-Design der Puddingpackungen.
Puddingpackung vornePuddingpackung hinten

Mental Note: Jetzt blogge ich schon über Einkäufe und Puddingpackungen. Sollte ich mir Sorgen machen?

05
Jan

Spielverderber

Wieso glauben Spieldesigner heutzutage eigentlich, dass man so ein Gesellschaftsspiel nur möglichst kompliziert und unflüssig gestalten muss, damit es ein Erfolg wird? Wir haben hier mittlerweile mehrere (aktuelle und ältere) Weihnachtsgeschenke liegen, die wir nach anfänglichen Versuchen frustriert wieder zusammengepackt und in den tiefsten Wohnzimmerschrank verbannt haben. Interessant, dass diese Spiele meistens aus dem Bereich Fantasy stammen. Scheinbar gehen die Entwickler davon aus, dass die Spieler aus diesem Dunstkreis schon mit verquasten Sprüchen und unnötig umständlichen Umschreibungen vertraut sind.

Nimm eine Aktionskarte. Eine Aktionskarte beendet die Bewegung. Eine Aktionskarte mit dem grünen Rand ist eine Begegnung. Du musst also eine neue Karte aus dem Beutel ziehen. Ein roter Rand ist ein Monster. Du kannst nur gegen ein Monster kämpfen, wenn Du mindestens seine Stufe erreicht hast etc etc.

Was mache ich, wenn ich noch nicht die Stufe des Monsters erreicht habe? Blätter…blätter…keine Ahnung. Es wimmelt in diesen Beschreibungen auch von “also”, “natürlich” und “(Erklärung im Anhang)”. Man muss pro Spielrunde zig Aufgaben absolvieren, die sich bei näherem Hinsehen eigentlich ausschließen. Andere Anleitungen sind so mit kleinen “lustigen” Sprüchen vollgestopft, dass man ständig den Faden verliert. Spielt denn das keiner zur Probe?? Ich wäre dafür, dass jeder Entwickler in das Handbuch hinten seine private Telefonnummer eindrucken müsste, damit man ihn im Falle einer der zahlreichen Spielunterbrechungen einfach anrufen und um Hilfe bitten könnte. Ach, dann würde ja keiner mehr solche Spiele entwickeln? Tja, vielleicht wäre es besser so.




Random Quote

Oh, my God; I care so little, I almost passed out.

Wie? Ach so. Ja, irgendwas mit Tagen…

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