29
Nov
09

Wo soll das noch hinführen…

Zwei Beispiele aus den aktuellen Nachrichten, die mich ehrlich am Fortbestand der menschlichen Rasse zweifeln lassen.

Zum einen ist da der britische “Guardian”, der über misslungenes virales Marketing schreibt:

2012 and how good viral marketing can go bad

Kernaussage: In den USA waren zehntausende von der dort laufenden Werbekampagne für Emmerichs “2012″ überzeugt worden, dass in knapp zwei Jahren tatsächlich die Welt untergeht.

Many didn’t get the joke. Tens of thousands from all over the world panicked, called Nasa, wrote letters – couldn’t they do some saving of people too?
“I think people are really, really worried about the world coming to an end,” said David Morrison of Nasa. “Kids are contemplating suicide. Adults tell me they can’t sleep and can’t stop crying.”

Ist das wirklich “viral marketing gone bad”? Nicht eher “tens of thousands americans gone dumb”? Angesichts der dort von den Medien täglich geschürten Ängste vor Terrorismus, Sozialismus (ja, Obamas Gesundheitsreform wird von den Republikanern tatsächlich als “sozialistisch” bezeichnet) und “inappropriate” Wasauchimmer allerdings irgendwie verständlich nachvollziehbar.

Aber noch besser fand ich dann den folgenden Artikel in der “LA Times”

Movie popcorn still a nutritional horror, study finds

Mal ganz abgesehen von der grauseligen, typisch amerikanischen Überschrift schockiert mich hier der ernsthafte Ansatz, der dem geneigten Leser klarmachen will, dass Popcorn eventuell nicht wirklich ein gesundes und nährstoffreiches Lebensmittel sein könnte.
Der vernünftige Einwurf einer Kino-Kette verhallt da ungehört:

“According to the most recent statistics from the Motion Picture Assn. of America, the average American attends six movies a year,” Regal said. “Theater popcorn and movie snacks are viewed as a treat and not intended to be part of a regular diet.”


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