Heute mal ein bisschen Audience Participation…
Angeregt durch einen Artikel in der Wirtschaftswoche 44/2006 habe ich mir mal Gedanken über Navigationsgeräte fürs Auto gemacht. Bislang war ich da ein eiserner Verfechter der Festeinbauten, zum großen Teil unterstützt durch die nahezu perfekten Lösungen von Toyota/Lexus und Becker (wenn man die Nachrüst-DIN-Geräte einfach mal zu den Festeinbauten rechnet). PDA-Lösungen, wie sie regelmäßig von Aldi und Konsorten angeboten werden oder PNAs (Personal Navigation Assistant), wie Navman oder Becker TrafficAssist, hielt ich bislang immer für alberne Spielereien, die zudem noch mit lästiger Kabelage nervten.
Doch es scheint, als hätten die Nachrüstlösungen den aufwändigeren Herstellerlösungen den Rang abgelaufen. Schnellere Produktzyklen (~1/2 Jahr), integrierte Antennen und vor allem günstige Preise lassen einen schon ins Grübeln kommen
Für die Festeinbauten sprechen in meinen Augen
- Optimale Integration in die Fahrzeugelektronik inkl. Tachometer, dadurch Navigation auch ohne GPS möglich (Tiefgarage, Tunnel)
- Großes Display, i.d.R. optimal positioniert
- Zusammenspiel mit Radio (Musikausblende bei Ansagen)
- Höhere Crashsicherheit
- Bestandteil der Fahrzeuggarantie, Service aus einer Hand
- Keine Probleme mit Heizscheiben, Folien oder Beschichtungen der Fahrzeugscheiben
- kein unnötiger Schnick-Schnack durch Zweckbindung
Dagegen spricht für die mobilen Navis
- Günstige Anschaffung
- Mitnahme in anderes Fahrzeug problemlos möglich
- Diebstahlsicherer durch Mitnahmemöglichkeit
- Mehrfachnutzen durch Terminverwaltung, Mp3-Player etc
- Fast immer intuitiv bedienbar durch Touchscreen
- Einfaches Update, ggf. sogar durch Verkauf Altgerät + Neukauf
So, das waren jetzt die Kernpunkte. Wie steht Ihr denn dazu? Was sind Eure Argumente, Meinungen und Vorschläge? Immer her damit!




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